STRÖBINGER HOF
2026
Projekttyp: Hotel
Standort: Bad Endorf (D)
Die städtebauliche Struktur der Erweiterung des ****S-Hotels entwickelt sich aus der bestehenden Struktur des Altbestands sowie des Topographischen Kontexts mit der westlichen Geländeerhebung des Erweiterungsgrundstücks durch die Setzung von klaren Volumina.
Aus der Verlängerung des Bestands wird die neue Gebäudeflucht für den Zubau des Restaurants erzeugt. Der Baukörper passt sich an den keilförmigen Zuschnitt des Flurstücks an, ebenso leitet sich dieser in seiner Höhenentwicklung vom Bestand ab. In Verlängerung dazu verbindet der Gang weiter harmonisch den Alt- mit dem Neubau. Der geknickte, langestreckte, dreigeschoßige Zimmer-Zubau wird sanft an die bestehende Topographie bzw. Parklandschaft gesetzt. Als zukünftige Erweiterungsmöglichkeit im östlichen Bereich werden im Bebauungsplan zwei punktuelle Baukörper gesetzt die eine Auflockerung bzw. Durchlässigkeit erzeugen und damit die vorhandene Topographie ablesbar erhalten. Die Höhenentwicklung orientiert sich am Bestandsgebäude und erzeugt ein ausgewogenes Ensemble.
Im Bestandsgebäude wird im Erdgeschoss eine neue Lobby samt Backofficebereich gesetzt. Der Bereich im Süden wird zu einem Barbereich mit Aussicht aufgewertet. Die Küche samt Müllbereich wird technisch auf Stand gebracht und die Prozesse optimiert.
An den Bestandsbau wird im Osten die Erweiterung gesetzt. Hier entwickelt sich an das Foyer angeschlossen der neue Restaurantbereich. Dahinter ein neuer dreigeschoßiger Bauteil der die neuen Zimmer beinhaltet. In diesem Bauteil befinden sich im Erdgeschoss 14 neue Junior-Suiten sowie im rückwertigen Bereich die Nebenanlagen wie Lift, Treppe, WC-Anlagen und Multifunktionsraum. Im 1. Obergeschoss sowie deckungsgleich im 2. Obergeschoss befinden sich pro Ebene ebenfalls 14 neue Junior-Suiten sowie eine Suite. Auch hier sind im rückwertigen Bereich die Nebenzonen angeordnet. Die Ausrichtung der Zimmer bietet einen entsprechenden Blick in die Natur.
Die Junior-Suiten bieten einen Vorbereich in dem sich das Kastenelement hinter schiebbaren Verkleidungen „versteckt“ und so den Raum klar definiert. Hier verschmilzt Raum und Mobiliar zu einer Einheit. Dieser Vorzone sich öffnend liegt der Wohn/Schlafbereich des Zimmers. Hier ist das Mobiliar nach der Aussicht zu der Grünzone samt Teich gerichtet. Im Bett liegend sowie von dem davorliegenden Couchbereich wird der Naturraum durch eine großzügige verglaste Öffnung als Sichtbeziehung in Szene gesetzt. Ein zu jedem Zimmer zugehöriger Balkon erweitert bei schönem Wetter den Raum.
Fotos:
Gesundheitswelt Chiemgau AG












